Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. GELTUNGSBEREICH 

Für alle Bestellungen durch Verbraucher und Unternehmer gelten die nachfolgenden AGB. 

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 

Gegenüber Unternehmern gilt: Verwendet der Unternehmer entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen, wird deren Geltung hiermit widersprochen; sie werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn wir dem ausdrücklich zugestimmt haben. 

Die folgenden AGBs gelten für jegliche Angebote von Irina Wengenroth wie 1:1 Coachings, Onlinekurse, Workshops und Retreats, unabhängig von Ort, Zeit und Art ihrer Durchführung, sofern sich nicht aus zusätzlichen Verträgen etwas anderes ergibt. 

2. VERTRAGSPARTNER, VERTRAGSSCHLUSS, KORREKTURMÖGLICHKEITEN 

Der Kaufvertrag kommt zustande mit Irina Wengenroth. 

Mit Einstellung der Produkte in den Online-Shop gebe ich ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss über diese Artikel ab. Sie können unsere Produkte zunächst unverbindlich in den Warenkorb legen und Ihre Eingaben vor Absenden Ihrer verbindlichen Bestellung jederzeit korrigieren, indem Sie die hierfür im Bestellablauf vorgesehenen und erläuterten Korrekturhilfen nutzen. Der Vertrag kommt zustande, indem Sie durch Anklicken des Bestellbuttons das Angebot über die im Warenkorb enthaltenen Waren oder über das Absenden eines Bestellformulars annehmen. Nach dem Absenden der Bestellung erhalten Sie noch einmal eine Bestätigung per E-Mail. 

Der Vertragsabschluss kann mündlich, telefonisch oder in Textform (per E-Mail, Instagram Nachricht oder ein spezifisches Anmeldeformular) zustandekommen. Mit der Buchung oder Terminvereinbarung einer Session, eines Kurses, eines Workshops oder eines Retreats erklärt sich der*die Teilnehmer*in mit den AGBs von Irina Wengenroth einverstanden. Hier gilt die zum Zeitpunkt der Buchung gültige Fassung. 

3. BEZAHLUNG 

In meinem Shop stehen Ihnen grundsätzlich die folgenden Zahlungsarten zur Verfügung: 

PAYPAL 

Um den Rechnungsbetrag über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A, 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg („PayPal“) bezahlen zu können, müssen Sie bei PayPal registriert sein, sich mit Ihren Zugangsdaten legitimieren und die 

Zahlungsanweisung bestätigen. Die Zahlungstransaktion wird durch PayPal nach Versendung der Ware durchgeführt. Weitere Hinweise erhalten Sie beim Bestellvorgang. 

BANKÜBERWEISUNG 

Bei Bestellung über ein individuelles Bestellformular, per Email oder Privatnachricht, erhalten Sie eine Rechnung, die innerhalb von 7 Tagen nach Eingang per Banküberweisung zu begleichen ist. 

4. WIDERRUFSRECHT 

Verbrauchern steht das gesetzliche Widerrufsrecht, wie in der Widerrufsbelehrung beschrieben, zu. Unternehmern wird kein freiwilliges Widerrufsrecht eingeräumt. 

5. EIGENTUMSVORBEHALT 

Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung mein Eigentum. Für Unternehmer gilt ergänzend: Wir behalten uns das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus einer laufenden Geschäftsbeziehung vor. Sie dürfen die Vorbehaltsware im ordentlichen Geschäftsbetrieb weiterveräußern; sämtliche aus diesem Weiterverkauf entstehenden Forderungen treten Sie – unabhängig von einer Verbindung oder Vermischung der Vorbehaltsware mit einer neuen Sache – in Höhe des Rechnungsbetrages an uns im Voraus ab, und wir nehmen diese Abtretung an. Sie bleiben zur Einziehung der Forderungen ermächtigt, wir dürfen Forderungen jedoch auch selbst einziehen, soweit Sie Ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Die uns zustehenden Sicherheiten werden wir auf Ihr Verlangen insoweit freigeben, als der realisierbare Wert der Sicherheiten den Wert der offenen Forderungen um mehr als 10 % übersteigt. 

6. GEWÄHRLEISTUNG UND GARANTIE 

Soweit nicht nachstehend ausdrücklich anders vereinbart, gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht. 

  • Die nachstehenden Einschränkungen und Fristverkürzungen gelten nicht für Ansprüche aufgrund von Schäden, die durch uns, unsere gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht wurden 
  • bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit 
  • bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung sowie Arglist 
  • bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflichten) 
  • im Rahmen eines Garantieversprechens, soweit vereinbart, oder 
  • soweit der Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes eröffnet ist. 

7. BESCHRÄNKUNGEN GEGENÜBER UNTERNEHMEN und KAUFLEUTEN 

Gegenüber Unternehmern gelten als Vereinbarung über die Beschaffenheit der Ware nur unsere eigenen Angaben und die Produktbeschreibungen des Herstellers, die in den Vertrag einbezogen wurden; für öffentliche Äußerungen des Herstellers oder sonstige Werbeaussagen übernehmen wir keine Haftung. Für Unternehmer beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei neu hergestellten Sachen ein Jahr ab Gefahrübergang. 

Die gesetzlichen Verjährungsfristen für den Rückgriffsanspruch nach § 445a BGB bleiben unberührt. 

Unter Kaufleuten gilt die in § 377 HGB geregelte Untersuchungs- und Rügepflicht. Unterlassen Sie die dort geregelte Anzeige, so gilt die Ware als genehmigt, es sei denn, dass es sich um einen Mangel handelt, der bei der Untersuchung nicht erkennbar war. Dies gilt nicht, falls wir einen Mangel arglistig verschwiegen haben. 

8. HAFTUNG 

Für Ansprüche aufgrund von Schäden, die durch mich, meine gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht wurden, hafte ich stets unbeschränkt 

  • bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, 
  • bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung, 
  • bei Garantieversprechen, soweit vereinbart, oder 
  • soweit der Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes eröffnet ist. 

Bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf, (Kardinalpflichten) durch leichte Fahrlässigkeit von mir, meinen gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen ist die Haftung der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt, mit dessen Entstehung typischerweise gerechnet werden muss.

Im Übrigen sind Ansprüche auf Schadensersatz ausgeschlossen. 

9. HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND TEILNAHMEBEDINGUNGEN 

Dem*der Kund*in ist bekannt, auf eigene Verantwortung an Veranstaltungen teilzunehmen. Voraussetzung zur Teilnahme ist die allgemeine Gesundheit (körperlich, geistig und seelisch – sportgesundes Gefühl). Bei speziellen Problemen, wie psychotherapeutische | psychiatrische Behandlung, besprechen Sie Ihre Teilnahme bitte vorher unbedingt mit Ihrem Arzt. Eine Haftung seitens Irina Wengenroth für Personen- Sach- und Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Sie haftet nicht für selbst verschuldete Unfälle. Für mitgebrachte Sach- und Wertgegenstände übernimmt Irina Wengenroth keine Haftung.

E I G E N V E R A N T W O R T U N G In meinem Coachingangebot handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Form der Psychotherapie. Jede*r Kund*in versichert mit der Buchung, Bezahlung oder Nutzung einer Leistung (Session | Workshop | Retreat) von Irina Wengenroth die Verantwortung für sein oder ihr Tun selbst zu übernehmen. Irina Wengenroth garantiert keinen Erfolg in Bezug auf die Heilung von körperlichen, seelischen oder mentalen Krankheiten. Jedem*r Teilnehmer*in wird bei akuten körperlichen oder psychischen Störungen, seelischem oder mentalem Leiden ausdrücklich angeraten, sich im Vorfeld mit einem Arzt, Heilpraktiker, Therapeuten o.ä. hinsichtlich der Teilnahme zu beraten und ggf. ein Attest vorzulegen. 

10. STORNIERUNG UND RÜCKTRITT

Sie können jederzeit den Rücktritt von der Buchung einer Session erklären. Ein etwaiges Widerrufsrecht bleibt unberührt. Die Rücktrittserklärung muss schriftlich erfolgen.

Im Falle eines Rücktritts fallen folgende Stornierungskosten an. Erfolgt der Rücktritt mehr als drei Wochen vor dem vereinbarten Termin, fallen keine Stornokosten an. Erfolgt der Rücktritt weniger als drei Wochen aber länger als sieben Wochentage vor Terminbuchung, sind 50% der Kosten als Stornokosten von Ihnen zu zahlen. Erfolgt der Rücktritt sieben Wochentage oder kürzer vor Terminbuchung, so ist das volle Entgelt von Ihnen zu zahlen. Gegebenenfalls besteht im Einzelfall die Möglichkeit, dass Sie oder ich eine geeignete Ersatzperson für die Terminbuchung benennen und damit eine Vertragsänderung statt eines Rücktritts vorgenommen werden kann. Sprechen Sie mich dazu gerne an.

Bei Nichterscheinen, Verhinderung oder vorzeitigem Beenden einer Session (auch aus gesundheitlichen Gründen) kann kein Geld zurückerstattet bzw. nicht besuchte Stunden anteilsmäßig ersetzt werden. Eine Verspätung bis 15 Minuten nach Startzeit liegt im Rahmen meiner Kulanz. Verspätete Minuten kann ich aus terminorganisatorischen Gründen nicht am Ende an die Session anhängen (kein «Überziehen» um die verspätete Zeit). Die so verpassten Minuten müssen dennoch vollständig bezahlt werden. Ist bis 15 Minuten nach Startzeit niemand erschienen, wird die Session als nicht abgesagt gewertet und muss im Sinne des Annahmeverzugs in voller Hoher bezahlt werden.

Irina Wengenroth behält sich das Recht vor, Ort oder Termine der jeweiligen Veranstaltung zu ändern. So können Workshops oder Retreats z.B. aufgrund von Krankheit, anderen schwerwiegenden Ereignissen oder zu geringer Teilnehmerzahl abgesagt oder verschoben werden. Fällt ein Workshop oder Retreat aus Gründen, die die Veranstalterin zu verantworten hat, aus, werden bereits geleistete Zahlungen in voller Höhe zurück erstattet. Gesonderte Stornobedingungen sind ggf. bei den einzelnen Veranstaltungen angeführt – ansonsten gelten die hier verlautbarten Bedingungen. Wird die Veranstaltung wegen höherer Gewalt beeinträchtigt oder kann nicht stattfinden, ist die Veranstalterin zu keinerlei Schadensersatz oder Rückzahlung des Teilnahmebetrag verpflichtet.

SALVATORISCHE KLAUSEL Sind einzelne Bestandteile der Geschäftsbedingungen unwirksam, wird die Gültigkeit der übrigen hierdurch nicht berührt. Die Parteien erkennen für diesen Fall diejenige gültige Regelung an, die dem Regelungsintention des unwirksamen Bestandteils inhaltlich am nächsten kommt. Für alle Rechtsbeziehungen ist das deutsche Recht anwendbar. Gerichtsstand ist Friedberg (Hessen).

Stand: Juli 2022